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Geschichtliches

Die Augsburger Dulten haben eine jahrhundertealte Tradition. Eine kaiserliche Urkunde aus dem Jahr 1030 ist das früheste gekannte Dokument über Augsburger Jahrmärkte. Die Dulten selbst sind nach historischen Unterlagen wahrscheinlich schon über 725 Jahre alt! Denn bereits 1276 werden beide Dulten im Augsburger Stadtrecht erwähnt als "Ostermarkt" und "Sant Michels Messe".

Das Jahr 1276 wird deshalb allgemein als Gründungsjahr der Dulten betrachtet. Im Laufe der Jahrhunderte fanden die Dulten bis in das 19. Jahrhundert hinein im Stadtzentrum von Augsburg statt, die Maximillianstraße war viele Jahre Ort für die Jahrmärkte. Ab 1885 wurden die beiden Dulten dann an ihren jetzigen Veranstaltungsort, die Jakobervorstadt verlegt. Die Dulten zählen formell zu den Jahrmärkten, deshalb können auf ihnen Waren aller Art verkauft werden. Sie boten in allen Jahren den Menschen aus der Stadt und dem Umland Versorgung mit benötigten Gegenständen oder Waren des täglichen Bedarfs, daran hat sich bis in die heutige Zeit nichts geändert.

Nicht zuletzt deshalb wird die Dult auch als das längste Freiluftkaufhaus von Augsburg bezeichnet. Sie wird zweimal jährlich im Straßenzug zwischen dem Vogeltor und dem Jakobertor im Stadtteil Jakobervorstadt abgehalten. Jedes Jahr im Frühjahr und Herbst bauen Markthändler aus ganz Deutschland ihr vielfältiges Sortiment in dem Straßenzug entlang der früheren Wallanlagen auf, welches dann an den Öffnungstagen von zahlreichen Besuchern aus Augsburg und dem ganzen Umland begutachtet wird. Es gibt rund 130 Plätze für Verkaufswagen oder Verkaufsstände, das Sortiment ist bunt gemischt von Autopflege bis Zuckerwatte.

Wer noch mehr über den geschichtlichen Hintergrund der Dult erfahren will, der sei auf die Seiten der Stadt Augsburg hingewiesen. Auch bei Wikipedia findet sich eine gute Dokumentation zu den Augsburger Dulten.

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